ALLGEMEIN

Wer steht hinter dem Projekt Seequartier?

Die Projektpartner bei der Bebauung des Bahnhofsareals, dem Seequartier, sind zu 50 % die Rhomberg Bau Gruppe und zu 50 % die i+R Gruppe.

Was entsteht im Seequartier?

Das Seequartier ist eine einmalige Chance das Stadtbild für die nächsten Jahrzehnte nachhaltig positiv zu prägen. Mit dem Seequartier entsteht das neue Herz der Stadt – ein einzigartiges Konzept aus Leben, Wohnen, Arbeiten, Einkaufen, Reisen und Freizeit. Das Seequartier, als das zentrale Element der Stadt fungiert zukünftig als Verbindungselement zwischen Innenstadt und Quellenviertel, Festspielhaus und Seeanlagen, Es entsteht eine moderne Mobilitätsdrehscheibe mit Unterführung, einem neuen Bahnhofsgebäude und verkehrsoptimierten Bus-Terminal, ein Hotel, eine Tiefgarage (für Bewohner und Besucher), multifunktionale Büro-, Handels- und Gastronomieflächen sowie Eigentums- und gemeinnützige Wohnungen. Die Mobilitätsdrehscheibe werden täglich 8.000 bis 10.000 Bahn- und Busreisende nützen, ca. 450 Personen werden im neuen Seequartier wohnen und über 400 arbeiten.

Warum wurde mit dem Bau des Seequartiers nicht schon längst begonnen und warum gibt es keinen definitiven Zeitplan bis zur Fertigstellung?

Projekten im öffentlichen Raum bzw. in der Größenordnung des Seequartiers liegt eine andere Zeitrechnung- und planung zugrunde wie beispielsweise dem Bau eines einzelnen Gebäudes.

In die Projektentwicklung eines Jahrhundertprojekts wie dem Seequartier fließt eine Summe von Untersuchungen, Entscheidungen, Planungen, Maßnahmen usw. in Abstimmung mit einer Vielzahl beteiligter Personen mit ein. Im Falle des Seequartieres sprechen wir hier von Eigentümern, beratenden Fachexperten aus verschiedenen Bereichen, ÖBB, Stadt, Land, Architekten und vielen mehr. Teil der Projektentwicklung ist nicht nur der Erwerb der Grundstücke und die städtebauliche, architektonische und verkehrstechnische Planung, sondern auch die Finanzierung und schlussendlich der Bau – immer unter Berücksichtigung des geltenden Rechts, unter Einhaltung von Fristen und Behördenauflagen.

Der Zeitplan des Baus des Seequartiers ist dabei von verschiedenen externen Variablen (Stadt, Land, ÖBB, Behörden, Fristen, Auflagen etc.) sowie internen Variablen (Planung, Finanzierung, Vertragsvereinbarungen etc.) abhängig und deshalb zum jetzigen Zeitpunkt nicht definitiv zu fassen.

Wer ist für die Architektur des Seequartiers verantwortlich

Hotel und Bahnhof: Dietrich | Untertrifaller, Bregenz

Campus (Geschäfts- und Büroflächen, Wohnungen): ARSP, Dornbirn

Wohntürme: Baumschlager | Eberle, Lustenau

ÖPNV-Knoten (Busterminal): ARGE Dietrich | Untertrifaller und ARSP

Wer hat welche Zuständigkeiten/Verantwortlichkeiten im Seequartier-Projekt?

Die Überbauung des Bahnhofsareals und die Errichtung der Tiefgarage liegt in der Zuständigkeit der Seequartier Projekt GmbH. Für die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Busterminals ist der Bauherr die Landeshauptstadt Bregenz. Die Gleisquerung mittels Unterführung obliegt der ÖBB, die Neugestaltung der Landstraße L202 dem Land Vorarlberg.

Welche Flächen entstehen und wie werden diese genutzt?

Grundstücksfläche: ca. 20.000 m²

Handel- und Gastronomieflächen: ca. 4.250 m2

Büroflächen: ca. 8.100 m²

Anzahl Wohnungen: ca. 170
Reservierungen: verkauf@seequartier.at

Tiefgaragenplätze: ca. 485, davon öffentlich ca. 220 Stellplätze

Wann ist Baubeginn?

Die Dimension eines solchen Projektes bringt komplexe Planungsabläufe mit sich, die Einfluss auf den tatsächlichen Baubeginn nehmen. Die Baueinreichung ist so schnell wie möglich geplant.

Welche verschiedenen Baufelder gibt es?

Das Seequartier ist in verschiedene Baufelder eingeteilt:

  • Bahnhof mit Unterführung und ÖPNV-Terminal (Öffentlicher Personennahverkehr)
  • Hotel
  • Campus
  • Türme

In welcher Reihenfolge wird gebaut?

Die Errichtung erfolgt in verschiedenen Bauetappen. Erster Bauabschnitt wird die Unterführung gemeinsam mit dem Bahnhofsgebäude und dem Busterminal sein.

Wie wird das Projekt Seequartier finanziert?

Die Bebauung des Bahnhofsareals ist ein privatwirtschaftliches Projekt.

Die Projektpartner – zu 50 % die Rhomberg Bau Gruppe und zu 50 % die I+R Gruppe GmbH – investieren in die heimische Bauwirtschaft. Das gemeinnützige Wohnen wird öffentlich gefördert. Auch das neue Bahnhofsgebäude wird privatwirtschaftlich finanziert. ÖBB bzw. Verkehrsverbund Vorarlberg sind langfristige Mieter für die Flächen im Bahnhofsgebäude.

Welche Einflüsse hat der benachtbarte Seestadt-Stopp auf das Seequartier?

Der Projektstopp der Seestadt (Bebauung Bregenz Bahnhofstraße) betrifft das Projekt Seequartier direkt, hat aber keine Auswirkungen auf dessen Realisierung. Die Tiefgarage sowie ursprünglich vorgesehene Leitungsverläufe können nach dem Seestadt-Stopp nicht wie geplant realisiert werden. Speziell bei den Ein- und Ausfahrtsrampen der Tiefgarage bedarf es einer Planadaptierung.

Wird der Bau des Seequartiers den Bahn- und Busverkehr beeinträchtigen?

Die Gleisanlagen sind durch die Bauarbeiten nicht betroffen, jedoch wird es für den Zugang zu den Bahnsteigen während dem Bau der Unterführung und des Bahnhofgebäudes temporäre Ausweichlösungen geben. Die Ein- und Ausstiegsstellen für den Busverkehr können sich ebenfalls temporär ändern.

Wird der Bau Behinderungen im Straßenverkehr mit sich bringen?

Während der Bauphase kann es zu Behinderungen im Individualverkehr durch ein- und ausfahrende Baustellenfahrzeuge kommen, sowie durch den Bau der Tiefgarage mit deren Zufahrten.

Wird der Bau die Parkplatzsituation beeinflussen?

Während der Bauphase stehen in Entfernung von 5-7 Gehminuten rund 2.500 Parkplätze in der Umgebung zur Verfügung. An 30 Standorten befinden sich dynamische und statische Hinweistafeln, die die Parkplatzsuche vereinfachen. Die elektronischen Anzeigetafeln aktualisieren sich im Minutentakt.

Nach Fertigstellung wird den Anwohnern, Besuchern und Reisenden zudem eine neu komfortable und sichere Stadtgarage zur Verfügung stehen. Die zukünftige Tiefgarage wird ca. 220 öffentliche Parkplätze umfassen.

Die Tiefgarage sollte gemeinsam mit der Seestadt umgesetzt werden. Wird es nach dem Seestadt-Stopp dennoch eine Tiefgarage geben?

Ja, es wird eine Seequartier-Tiefgarage für Bewohner und Besucher geben.

Ist es möglich das gesamte Seequartier zu Fuß zu durchqueren?

Ja, die Durchwegung des Seequartiers ist öffentlich – das heißt Fußgänger durchqueren das Seequartier auf öffentlichen Wegen von der Innenstadt bis ins Quellenviertel. Zudem sind in den Erdgeschossflächen des Seequartiers öffentliche Nutzungen geplant.

Welcher Sterne-Kategorie wird das Hotel entsprechen und steht schon ein Betreiber fest?

Es steht noch kein Betreiber fest. Geplant ist ein Hotel in 4*-Kategorie mit 170 Zimmern.


BAHNHOF

Warum wird der bestehende Bahnhof abgerissen?

Der bestehende Bahnhof entspricht im derzeitigen Zustand nicht mehr den Anforderungen, die an eine moderne Verkehrsstation gestellt werden. Um das Bahnhofsareal zukünftig zweckvoll nutzen zu können, ist es nötig, eine Unterführung zu bauen sowie das bestehende Bahnhofsgebäude zu erneuern und in die Gesamtkonzeption zu integrieren. Nur so bekommt die Stadt Bregenz, eine das Stadtbild prägende Aufwertung mit noch mehr Lebensqualität.

Wann wird mit dem Bau des neuen Bahnhofs begonnen?

Der Startschuss für den Bau des neuen Bahnhofs ist der Spatenstich der Unterführung.
Der Bau der der Unterführung ist von Entscheidungen von ÖBB, Land und Stadt abhängig. Einen Zeitpunkt für den Baubeginn der Unterführung von Seiten der ÖBB gibt es derzeit noch nicht.

Werden die Gleisanlagen auch neu gestaltet?

Die Gleisanlagen und die Mehrerauerbrücke bleiben bei der Neugestaltung unberührt.

Welche Bedeutung hat das Seequartier-Mobilitätskonzept?

Die Mobilitätsdrehscheibe mit Unterführung, Bahnhof und ÖPNV-Terminal (Öffentlicher Personennahverkehr) werden täglich 8.000 bis 10.000 Bahn- und Busreisende nützen. Die Mobilitätsdrehscheibe Bregenz ist somit ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt mit einer neuen Dimension von sanfter Mobilität: Es entstehen über 400, größtenteils überdachte, Fahrradabstellplätze, Stromtankstellen für Elektroautos sowie ein Carsharing-Angebot.


VERKAUFSFLÄCHEN

Ich interessiere mich für Büro-, Handels- und Gastronomieflächen, wohin kann ich mich wenden?

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass der offizielle Verkaufsstart noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Selbstverständlich nehmen wir Sie als Interessent aber auch jetzt schon gerne in unsere Reservierungsliste mit auf. Ihre Daten schicken Sie uns bitte an gewerbe@seequartier.at.


WOHNFLÄCHEN

Wer wird der Träger der gemeinnützigen Wohnungen sein?

Für die gemeinnützigen Wohneinheiten ist die Wohnbauselbsthilfe Bregenz unser Kooperationspartner.

Ich interessiere mich für die Wohnungen, wohin kann ich mich wenden?

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass der offizielle Verkaufsstart noch etwas Zeit in Anspruch nehmen wird. Selbstverständlich nehmen wir Sie als Kaufinteressent aber auch jetzt schon gerne in unsere Reservierungsliste mit auf. Ihre Daten schicken Sie uns bitte an wohnen@seequartier.at.


ANDERES

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